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Eskimo Callboy during their concert in Cologne.
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Eskimo Callboy Interview

Nov 30-0001

Eskimo Callboy touren momentan quer über den Globus, um ihr am 25. August 2017 erschienenes Album „The Scene“ (Century Media/Sony) live vorzustellen. Nach ihrer Japan-Tour im September ist Eskimo Callboy nun wieder zurück in Europa. Wir haben Sushi und Kevin von Eskimo Callboy vor dem Konzert in Wien letzte Woche getroffen.

 

Servus Jungs, ihr seid ja grad gut unterwegs. Wie war die Tour im September in Japan?  

Eskimo Callboy – Kevin: Es war geil! In Japan haben wir das erste Mal unser neues Album auf die Bühne gebracht. Wir sind total gerne in Japan. Dementsprechend ist auch unser Programm neben der Bühne mega. War alles in allem ein voller Erfolg und hat uns mega gefreut wieder da gewesen zu sein.

Ihr habt ja auch vor Kurzem in Deutschland und mit Köln auch fast bei euch in der Heimat gespielt. Seid ihr gerade lieber quer über den Globus hinweg unterwegs auf Konzerten oder is Deutschland für euch auch weiterhin spannend?

Eskimo Callboy - Sushi: Mit jeder neuen Platte ist es stets spannend. Im Prinzip sind wir überall dort gerne, wo die Leute unsere Musik feiern. Somit kann man nicht sagen, dass wir an einem bestimmten Ort am liebsten sind. Wir haben immer eine gute Zeit!

Eskimo Callboy – Kevin: In der Heimat ist es halt sehr cool, dass Freunde und Verwandte dort vor Ort sind, die oftmals, vor allem während der Tour, ein wenig zu kurz kommen.

Wenn man den Tour-Plan von euch anschaut, seid ihr gut auf Achse. Ist so eine Tour mehr Stress von A nach B zu kommen oder kann man da auch die Städte oder Länder genießen?

Eskimo Callboy – Sushi: Es kommt immer drauf an. Wir haben immer einen sehr straffen Zeitplan aber im Großen und Ganzen haben wir schon immer Zeit ein bisschen was uns anzuschauen. Vor allem im Ausland hast du dann auch nicht so viel zu tun. Du machst kurz deinen Soundcheck und dann hast du auch noch ein bisschen Zeit.

Eskimo Callboy - Kevin: Es hat sich auch ein bisschen geändert. Früher, als wir noch mit dem Sprinter unterwegs waren, mussten wir auch gleich immer los. Jetzt haben wir den Luxus mit dem Bus unterwegs zu sein oder auch wenn wir im Ausland unterwegs sind fliegen wir auch viel. Da bist du kompakter unterwegs. Fährst spät, legst dich pennen und bist am nächsten Tag direkt da.

 

Lasst uns mal über das Album sprechen: Wie würdet ihr das neue Album „The Scene“ vom Genre her beschreiben?

Eskimo Callboy - Kevin: Wir tun uns generell mit dem Begriff Genre ein bisschen schwer, weil wir uns damit nie wirklich beschäftigt haben, damit wir irgendwo landen. Die Leute wollen sich gerne eingruppieren, wollen wissen, was sie da gerade hören. Deswegen haben wir das Album auch „The Scene“ genannt und auch dementsprechend den Song dazu, weil wir nicht wollen, dass unsere Musik dazu dient, dass man sich von anderen Leuten abschottet, indem man zu sich sagt nun Anhänger von z.B. Metalcore oder Hardcore zu sein. Die Leute sollen eigentlich Musik gut finden und damit zusammen kommen und sich nicht dadurch trennen.

Ihr schaut gerne über den Metalcore-Tellerrand ein bisschen hinaus und bringt auch Pop mit in eure Musik. Wie kam es dazu?

Eskimo Callboy - Sushi: Wir hören privat unterschiedliche Musik und haben immer das gemacht, worauf wir Bock hatten. Daraufhin haben wir viel herum experimentiert und das somit immer weiter ausgebaut. Es war ja nie so gewesen, dass wir in dieser einen Sparte so komplett verwachsen waren und haben uns auch nie so ganz ernst genommen. Somit sind da einfach ganz viele Stil-Richtungen mit eingeflossen. Mal schauen was auf die nächste Platt drauf kommt.

Nun seid ihr hier in Österreich angekommen mit der Tour. Gestern geile Show in Salzburg und heute ausverkauftes Haus in Wien. Ihr scheint Österreich ebenfalls in euren Bann gezogen zu haben!?

Eskimo Callboy - Kevin: Wir haben eigentlich nicht viel anders gemacht als sonst. Wir werden insgesamt oft gefragt, was an den verschiedenen Ländern an den Leuten anders ist. Hierbei kann man sagen, dass die Österreicher ein bisschen kritischer sind. Du musst die auf jeden Fall überzeugen. Deswegen ist es auch sehr viel wert hier in Österreich ein paar Leute gezogen zu bekommen. Wir haben am Anfang viele kleine Shows hier gespielt. Das ging so 2012 los. Zum ersten Mal von zu Hause weg mit dem Sprinter. Da waren wir in Wien, Graz und Klagenfurt. Da ist es wichtig, dass die Leute dich sehen. Musik funktioniert live einfach immer noch am besten.

Ihr tourt jetzt noch bis Mitte Dezember quer durch Europa. Wie kommt man nach so einer Tour am besten wieder runter und kann entspannen?

Eskimo Callboy - Sushi: Eigentlich gar nicht. Dein kompletter Zeitrhythmus ist ja verschoben. Während der Tour stehst du um 14Uhr auf und gehst teilweise abends um 3Uhr wieder ins Bett. Dann schläfst du im Bus auch manchmal noch komisch. Wenn man dann nach Hause kommt versackt man erstmal und man bekommt seinen Hintern nicht mehr hoch. So langsam etabliert sich dann auch wieder der normale Arbeits-Alltag aber dann ist man auch schon wieder weg.

Eskimo Callboy - Kevin: Es ist halt immer ein bisschen schwierig. Wir nennen das den „Tour-Mode“. Man merkt, dass man auch mit weniger Schlaf auskommt. Aber der Körper holt sich diesen dann auch zu Hause wieder. Wenn du merkst du kannst zu Hause schlafen, dann pennst du auch mal zwei drei Tage durch. Wir werden dann alle ein bisschen ruhiger, kommunizieren ein bisschen weniger, da du davor so viel auf einander rum gehangen bist. Man könnte sagen wir sind dann einfach ein bisschen Scheintod für ein paar Tage.

Was können wir von Eskimo Callboy in 2018 erwarten? Wie sehen eure Pläne aus?

Eskimo Callboy - Sushi: Wir versuchen eine neue Platte zu schreiben. Zudem freuen wir uns auf die Festivals, die jetzt kommen. Die mussten wir ja letztes Jahr ein bisschen ausklammern, da wir keine neue Platte am Start hatten. Und dann schauen wir mal, was mit „The Scene“ so nächstes Jahr geht.

Eskimo Callboy - Kevin: Frisches Album, wir haben echt Bock! Zudem werden wir nach den ganzen Großstädten auch in die kleineren Einzugsgebiete auf Tour gehen. Da haben wir jetzt auch schon konkret ein paar Vorstellungen. Ihr könnt euch Online dazu auf dem Laufenden halten.

Wir sind ja bei Rattlesnake. Wenn ihr euch hier so bei den Merchandise-Sachen umschaut, erinnert euch dann an euren ersten Merchandise-Stuff, den ihr euch gekauft habt?

Eskimo Callboy - Kevin: Ohja, das weiß ich noch. Ist aber auch ziemlich peinlich. Ich habe früher immer den EMP Mailorder nach Hause bekommen. Und da hab ich auch immer mal geschaut was geil aussieht, egal ob ich die Musik gekannt habe oder nicht. In dem Zuge habe ich mir von Six Feet Under das Tour-Shirt geholt. Da gab es Maximum Violence. Das war so ein Typ drauf mit einem abgeschnittenen Schädel das Gehirn kam raus. Meine Eltern waren da nicht ganz so zufrieden mit, aber letztendlich hab ich es dann zu Weihnachten bekommen. Die Musik fand ich dann auch gut deswegen hat es dann auch gepasst.

Eskimo Callboy - Sushi: Ich glaube bei mir war es ein Shirt von Korn. Ich habe damals alles von Korn gehabt. Mein ganzes Zimmer war zugetackert mit Postern und Zeug. Ich glaub das war auch damals von EMP. Da war das ja auch noch das Ding, da wurde in der Klasse bestellt und alle haben mit bestellt.

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