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Ski images from day 3 X Games, Aspen Colorado
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Dominating 2021 X Games

Feb 022021

Was für ein episches Schneesport-Wochenende! Die 20. X Games in Aspen Snowmass sind offiziell durch. Monster Energy gratuliert seinen Snowboard- und Freeski-AthletInnen zu einer überragenden Leistung bei den X Games Aspen 2021. Während des dreitägigen Live-Events hat das Weltklasse-Team ganze 14 X Games-Medaillen gewonnen, davon sieben Gold, vier Silber und drei Bronze.

Die X Games 20201 in Aspen, präsentiert von Monster Energy als langjähriger Energy-Drink-Partner, lieferten Actionsport vom feinsten am Buttermilk Mountain. Der Höhepunkt im Winter-Actionsport zeigte mehr als 80 Profi SkifahrerInnen und SnowboarderInnen aus 16 Ländern in 14 Medaillen-Wettbewerben. Von Freitag bis Sonntag traten die größten Namen im Actionsport bei den Disziplinen Big Air, Slopestyle, SuperPipe und Knuckle Huck an.

Als Reaktion auf die aktuelle COVID-19-Pandemie waren die X Games Aspen 2021 nicht für die Öffentlichkeit zugängig, ohne Zuschauer und Musik-Acts vor Ort. Dennoch schalteten Millionen von Fans aus der ganzen Welt ein: Die X Games Aspen 2021 wurden live auf ESPN in den USA gestreamt und weltweit in 192 Ländern und Regionen an mehr als 500 Millionen Haushalte übertragen. Fans konnten außerdem an der virtuellen Online-Experience "X Fest" mitmachen, Spiele spielen, an Gewinnspielen teilnehmen und sich Content von Sponsoren ansehen, unter anderem von Monster Energy.

Unter strengen Pandemie-Sicherheitsauflagen konnte das Event erfolgreich Medaillen in allen Disziplinen verteilen – inklusive ein paar Performances, die wohl in die Geschichte eingehen werden. Hier geht's nun zum Ablauf der Action der X Games Aspen 2021 am vergangenen Wochenende:

Der Medaillen-Lauf vom Monster Energy Team startete schon am Freitag im Jeep Women’s Snowboard Slopestyle Finale. Die 30-jährige Jamie Anderson aus Lake Rahoe, Kalifornien verteidigte ihre Gold-Medaille gegen ein Fahrerfeld aus Rookies – mit ihrem unverkennbaren Style und massiven Tricks, unter anderem einem Cab Double Underflip 900 Weddle Grab, dominierte sie den Wettkampf-Kurs. Mit auf dem Podium fand sich die 19-jährige Zoi Sadowski-Synnott aus Wanaka, Neuseeland, die sich Silber in ihrem spektakulären vierten Run holte.

 

Nach der Action vom Freitag ging es mit dem Fan-Favoriten Wendy's Snowboard Knuckle Huck weiter. Das Event präsentierte ultra-kreative Freestyle-Moves vom Roll-Over der Big Air Rampe, auch "Knuckle" genannt. Überraschend setzte sich der 17-jährige Dusty Henricksen aus Mammoth Lakes, Kalifornien bei seinem X Games Debüt gegen die besten Snowboarder der Welt durch und holte sich die Goldmedaille. Der Rookie legte Moves wie den Fakie Nose-Press Nollie Cap 540 Underflip an den Tag und hatte noch einige Tricks für das Slopestyle Finale am Sonntag auf Lager. Obendrein schrieb Anderson Geschichte: Als erste Frau im Snowboard Knuckle Huck Wettkampf bei den X Games am Freitagabend.

 

Im Women’s Ski SuperPipe Finale gingen sieben der weltbesten Halfpipe-Riderinnen die 22 Fuß (6,7 m) hohe Schnee-Struktur an. Die Jam-Session endete in einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der 28-jährigen Cassie Sharpe aus Comox, Kanada und der X Games-Newcomerin Eileen Gu aus China. Sharpe legte die Latte mit einem makellosen ersten Run hoch: ein nagelneuer Leftside 1260 Air mit einer Höhe von 10'9" (3.3 m) und ein Fully Inverted 1080. Nach einem schweren Sturz in Run 2 musste Sharpe allerdings aus dem Wettbewerb zurücktreten und sich mit der Silbermedaille zufriedengeben, womit sie ihre X Games-Bilanz auf fünf Medaillen (2 Gold, 1 Silber, 2 Bronze) verbesserte.

 

Am zweiten Tag der X Games Aspen 2021 ging die Medaillenjagd im lang ersehnten Finale der Monster Energy Women's Snowboard SuperPipe weiter. Die größte Story war die Rückkehr der "Queen der SuperPipe", dem 20-jährigen Snowboard-Phänomen Chloe Kim, nach ihrem ersten Jahr an der Princeton University. Kim machte genau da weiter, wo sie bei ihrem Sieg in Aspen 2019 aufgehört hatte und legte verschiedene Runs hin, darunter einen riesigen Method Air in 13'7" Höhe, einen großen 360 Air to Fakie, einen Frontside 1080 Tailgrab und einen Switch 720 Weddle, um die sechste Goldmedaille ihrer Karriere bei den X Games zu gewinnen. Die Olympia-Goldmedaillengewinnerin nennt nun acht X Games-Medaillen (6 Gold, 1 Silber, 1 Bronze) in der SuperPipe ihr eigen. Willkommen zurück!

 

Nachdem mehrere Events am Samstag wegen schlechtem Wetter verschoben wurden, entwickelte sich der Sonntag zum größten Wettkampftag des Wochenendes. Auch die Jagd auf Medaillen des Monster Energy Teams erreichte ihren Höhepunkt. Die Athleten sahnten am letzten Tag der X Games Aspen 2021 satte neun Medaillen (4 Gold, 2 Silber, 3 Bronze) ab und standen in allen sechs Events auf dem Podium.

 

Den Anfang machte der Sonntagmorgen, an dem X Games-Geschichte geschrieben wurde. In 20 Jahren Winter X Games hatte noch nie ein Rookie Gold im Men's Snowboard Slopestyle gewonnen. Na ja, bis X Games-Rookie Dusty Henricksen an einem klaren Tag im T-Shirt einen Sieger-Run für die Ewigkeit hinlegte. Mit Moves wie dem Backside 1440 Weddle Grab und einem Double Crippler Double Grab Melon to Stalefish holte Henricksen Gold und wurde außerdem noch der erste amerikanische Fahrer, der den Snowboard Slopestyle der Herren seit Shaun Whites Sieg bei den X Games Aspen 2009 gewonnen hat. Ebenfalls auf das Podium stieg der 21-jährige Rene Rinnekangas aus Iisalmi, Finnland, der im Finale seinen Groove gefunden hat und Bronze-Lauf hinlegte.

 

Monster Energy holte auch im Finale des Jeep Men's Ski Slopestyle Medaillen. Unter blauem Himmel am Buttermilk Mountain holte sich der 22-jährige Ferdinand Dahl aus Oppegaard, Norwegen, die Silbermedaille mit einem perfekten Run: ein riesiger Switch Leftside 1260, ein Rightside Double Bio Japan Grab und ein Alley-Oop 720 Over the Hip. Dicht gefolgt vom 23-jährigen Evan McEachran aus Ochran, Kanada, der sich mit progressiven Runs Bronze sicherte, darunter technische Airs, wie dem selten-gesehenen Switch Rightside Double 1440.

 

Aerials waren auch groß im Rennen beim Finale des Pacifico Women's Snowboard Big Air. Eine weitere große Überraschung gab's für die Zuschauer, als Jamie Anderson von Monster Energy die Jam Session über das 70 Fuß lange Gap eroberte. Riesige Airs wie ein Frontside Double Cork 1080 und ein hochtechnischer Cab Backside Double Cork brachten Anderson ihr allererstes Gold im Big Air. Mit insgesamt 19 Medaillen (8 Gold, 7 Silber, 4 Bronze) ist sie offiziell die Frau mit den meisten Medaillen in der Geschichte der X Games. Anderson teilte sich das Podium mit der Kiwi-Rookie Zoi Sadowski-Synnott, die sich mit einem massiven Backside 1080 Weddle Grab bei ihrem vierten Versuch Bronze holte.

 

Nachdem die Sonne über dem Buttermilk Mountain untergegangen war, richtete sich die Aufmerksamkeit auf das Finale der Monster Energy Men's Snowboard SuperPipe. Der 19-jährige Monster Energy Teamfahrer Yuto Totsuka aus Yokohama, Japan, setzte sich mit einem der schwierigsten Runs der Geschichte gegen den zweifachen Goldmedaillen-Verteidiger Scotty James durch: Frontside Double Cork 1440 Weddle Grab, gefolgt von einem Cab Double Cork 1260 in einen Switch Frontside Double Cork 1080 Indy, Backside Double Cork 1260 und Frontside Double Cork 1260 brachten Totsuka sein erstes X Games-Gold ein. Der Sieg bringt Yuto Totsukas Rekord auf drei X Games-Medaillen (1 Gold, 2 Silber) in drei Starts bei den X Games Aspen.

 

Den krönenden Abschluss der Snowboard-Action am Wochenende machte das Finale des The Real Cost Men's Snowboard Big Air mit einer unglaublichen Trick-Evolution. Während die Fahrer nie-dagewesene Tricks und 1800-Grad-Rotations zeigten, behauptete sich der 26-jährige Sven Thorgren aus Stockholm, Schweden. Nachdem er einen Cab 1620 und einen Flat-Spin Backside 1800 Melon über das 70-Fuß-Gap hingelegt hatte, landete Thorgren beim allerletzten Versuch des Abends einen absoluten Banger: Ein perfekt ausgeführter Cab 1800 Roastbeef brachte dem Schweden Silber als seine siebte X Games-Medaille ein (1 Gold, 2 Silber, 4 Bronze).

 

Zum Grand Finale beendete Wendy's Ski Knuckle Huck die X Games Aspen 2021 mit einer kreativen Note. Acht der talentiertesten Freeskier der Welt bretterten technische und stylische Moves vom Roll-Over der Slopestyle-Rampe. Doch es kann nur einen Sieger geben: Die 29-jährige Freeski-Ikone Henrik Harlaut aus dem schwedischen Åre legte sich auf dem Knuckle mächtig ins Zeug mit seinen Tips und Tails und einer Reihe von noch nie gesehenen Tricks. Die Judges verliehen Harlaut die Goldmedaille, womit er sein Vermächtnis als meist dekorierter Ski-Athlet in der Geschichte der X Games mit dreizehn Medaillen (8 Gold, 5 Silber) weiter ausbaut. Was für ein verrücktes Ende für eine abgefahrene Leistung vom Team Monster Energy bei den X Games Aspen 2021!

 

Danke an alle Athleten, alle, die da waren und alle, die zugeschaut haben, für dieses historische Event. Danke auch an die Crew von ESPN und Buttermilk Mountain, die trotz der Rückschläge der anhaltenden Pandemie ein Action-Sport-Showcase der Extraklasse auf die Beine gestellt haben.

 

 

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