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Romain Febvre at the 2018 Grand Prix of Switzerland
NEWS

MXGP Suisse Frauenfeld - Romain Febvre

Aug 202018

Der MXGP Switzerland in Frauenfeld am vergangenen Wochenende war spektakulär und äußerst erfolgreich für unsere Monster Energy Athleten.

Romain Febvre sicherte sich den 2. Platz und kam damit seinem Ziel – die Saison als Drittplatzierter zu beenden – einen entscheidenden Schritt näher. Wir hatten die Chance mit ihm über das Leben in und um den MXGP Zirkus zu sprechen.

Alle Bikes sind grundsätzlich gleich und am Ende macht der Fahrer den Unterschied und der Beste gewinnt.

Aus deiner persönlichen Sicht, wie ging es dir bisher im MXGP Zirkus?

Es war gut. Ich mittlerweile sehr lange Teil der MXGP Familie. Ich habe davon geträumt diese Rennen zu fahren, seit ich ein kleines Kind war. Jetzt bin ich hier und gebe mein Bestes, versuche ein guter Athlet zu sein. Da ich so jung angefangen habe, konnte ich viel von der MXGP Familie lernen. Nicht nur als Athlet, sondern auch als Mensch. Ich habe eine großartige Beziehung zu meinem Team und alle Teammitglieder sind wirklich herzlich. Mir scheint in anderen Teams geht es oft sehr ernst zu. Es geht um den Job und die Leistung. Aber ich fühle mich sowohl als Athlet, als auch als Mensch sehr wertgeschätzt.

Für Menschen die absolut nichts über Motocross wissen – warum sollten sie sich mit Motocross beschäftigen?

Grundsätzlich sollte man Motorsport mögen. Viele Motorsport Arten sind sehr technisch, es geht hauptsächlich um das Bike, oder das Auto. Zum Beispiel in der Formel 1 oder MotoGP. Es ist eine technische Wissenschaft. Beim Motocross kommt es mehr auf den Athleten an, den Fahrer. Alle Bikes sind grundsätzlich gleich und am Ende macht der Fahrer den Unterschied und der Beste gewinnt. Es ist mit Tennis vergleichbar – es gibt verschiedenste hoch-qualitative Schläger, aber im Endeffekt kommt es nur auf das Talent und Können des Spielers an. Und natürlich, Motocross ist sehr spektakulär für das Publikum! Die Sprünge, die anspruchsvollen Kurven, die nahe fast greifbare Action.

Hast du dir die Strecke dieses Jahr schon angesehen? Was ist dein liebster Abschnitt da draußen?

Die Strecke ist ziemlich gleich wie im letzten Jahr. Es ist das dritte mal, dass wir hierher kommen. Ich mag diese Strecke sehr, vor allem weil sie speziell für dieses Event gebaut wird. Außerdem ist sie den Strecken in Frankreich sehr ähnlich, der Untergrund, die Spezifikationen, so fühlt es sich ein bisschen wie zu Hause an. Und ich glaube meine liebsten Abschnitte sind die, die den Tribünen nahe sind. Die Wave Section mit dem Table, das kombiniert die massive Geschwindigkeit mit vielen Sprüngen. Das ist der beste Abschnitt für mich und auch für das Publikum. Dort können sie die Geschwindigkeit wirklich fühlen und sind fast mittendrin.

Wenn das hier ein ganz normaler Samstag wäre, außerhalb der Rennsaison – wie würdest du ihn verbringen?

Mit Motocross! (lacht) Nein, im Ernst. Jetzt im Sommer gehe ich sehr gerne Jet Ski fahren. Und ich liebe Kite-Surfen. Du siehst, es ist trotzdem viel Action und Adrenalin. Ich bin nicht der Typ der nur zu Hause abhängt und chillt.

Mein Wunsch ist es die Saison als 3. zu beenden. Es ist möglich, aber ich muss perfekte Ergebnisse liefern. Es ist eine Herausforderung.

Im Augenblick, wo ist dein „zu Hause“?

((lacht) Das ist eine gute Frage. Ich lebe in Luxemburg. Aber ich habe auch ein Haus in Belgien. Im Augenblick verbringe ich die meiste Zeit dort, wegen dem Training und weil mein Team und mein Mechaniker dort sind. Daher würde ich im Moment Belgien „zu Hause“ nennen.

Wie können wir uns dein zu Hause vorstellen? Ist es eher eine entspannende Umgebung oder jede Menge Action?

Wie gesagt, ich habe ein Haus in Belgien. Von aussen würde man niemals glauben, dass ich dort lebe. Es gibt keine Anzeichen für irgendeinen Sport und man würde wirklich nicht auf die Idee kommen, dass es mein Haus ist. Wenn ich zu Hause bin, versuche ich auch wirklich „Pause“ vom Motocross zu machen. Ich rede jeden einzelnen Tag über die Rennen und über mein Bike, auch mit meiner Freundin und engen Freunden. Also mache ich wirklich bewusst Pause vom Sport wenn ich nach Hause komme. Es ist wichtig eine Balance zwischen dem Sport, der in meinem Fall ja auch ein sehr anspruchsvoller Job ist und meiner Privat- und Freizeit zu finden.

FFür die verbleibende Saison – was sind deine Erwartungen? Was wünscht du dir? 

Bis zur Mitte der Saison war ich dritter im MXGP Ranking. Dann hatte ich ein Problem mit meinem Bike, bin gestürzt und habe viele Punkte verloren. Im Augenblick bin ich fünfter, aber sehr nahe am drittplatzierten. Also mein Wunsch ist es die Saison als dritter zu beenden. Es ist möglich, aber ich muss perfekte Ergebnisse liefern. Es ist eine Herausforderung. Ich will mich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen. Es sind noch immer 5 Rennen und alles ist offen.

Was wirst du tun, wenn die Saison vorbei ist?

Im Oktober machen wir die Tests für das nächste Jahr. Und ich muss mein Training abseits der Rennstrecke anpassen. Ich werde einen kurzen Urlaub machen und dann habe ich ein großes „Bauwerker“ Projekt zu Hause in Planung. Ich habe eine Außengarage die größer und höher werden soll. Mein Stiefvater ist Bauträger und wird mir helfen. Und ich möchte meinen LKW Führerschein machen (lacht). Der Grund dafür ist: ich will einen größeren Camper kaufen, aber für den, den ich will, brauche ich einen LKW Führerschein. Als das ist mein grundsätzlicher Plan für den Winter.  

Wir wünschen dir das Allerbeste für die restliche Saison und natürlich auch für alle deine privaten Projekte!

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