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Sunday images of Joan Mir at Valencia winning the 2020 MotoGP Championship
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JOAN MIR: 2020 MotoGP™ Weltmeister

Nov 162020

#M1R; Joan Mir; 2020 MotoGP™ Weltmeister.

Das haben mit Sicherheit nur wenige kommen sehen. Der 23-jährige Spanier aus Palma hat der Weltmeisterschaft dieses Jahr ordentlich eingeheizt: mit sieben Podiumsplätzen in 13 Rennen hat er seine Rivalen mit Style überholt und wurde damit der erste Suzuki Rider in 20 Jahren, der sich jetzt die Krone der Königsklasse aufsetzen darf.

Um diese historische Leistung noch mehr zu unterstreichen: Mirs Beständigkeit an Bord seiner Suzuki GSX-RRR hat dazu geführt, dass er mit nur einem Saisonsieg - am vergangenen Wochenende beim Großen Preis von Europa - die Meisterschaft mit 37 Punkten Vorsprung auf seine Rivalen beendet hat… und das bei noch einem ausstehenden Rennen.

 

 

 

Beeindruckenderweise ist der ehemalige Moto3-Weltmeister von 2017 derzeit erst in seiner fünften Grand-Prix-Saison seiner Karriere auf der Weltbühne - das sind zwei Saisons in der Moto3, eine Saison in der Moto2 und nun seine zweite Saison in der MotoGP. Das macht sein Meisterschaftsglück zu einer unglaublichen Wende seit Anfang des Jahres, als er in der ersten Runde in Jerez stürzte und dann in Runde drei in Brünn ausgeschieden ist.

Der Gewinn der Meisterschaft ist auch ein massiver Meilenstein für das Suzuki Ecstar-Team aus Hamamatsu. Es ist erst der siebte Titel in der Königsklasse in seiner 60. Jubiläumssaison der Grand-Prix-Rennen und der erste Titel in der modernen MotoGP-Ära, seit Kenny Roberts im Jahr 2000 die GP500-Krone für den japanischen Hersteller holte.

"Ich kann es immer noch nicht glauben, ehrlich! Ich glaube, ich brauche ein paar Stunden, um die ganze Situation zu verstehen - im Moment stehe ich ein wenig unter Schock! Das ganze Jahr über gab es viel Druck - hier und zu Hause - mit dem Coronavirus. Es ist unglaublich, wie wir die Situation gemeistert haben. Jetzt den Titel zu holen - in nur meinem zweiten Jahr in der MotoGP und mit Suzuki - es ist unglaublich."

"Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet. Was ich sagen kann, ist, dass ich allen danken möchte, die das hier möglich gemacht haben. Meine Familie, Suzuki: sie haben mir die Unterstützung und die Möglichkeit gegeben, in der MotoGP zu fahren und Weltmeister zu werden. Ich bin auch so glücklich, derjenige zu sein, der Suzuki mit einem Titel zurück an die Spitze gebracht hat. Als ich die Boxentafel mit "Weltmeister" darauf sah, dachte ich: Das passiert mir nicht! Und ich musste weinen! Es ist schade, dass wir die Fans nicht hier auf den Tribünen haben - es ist immer eine zusätzliche Motivation im Rennen und eine riesige Freude, zusammen zu feiern. Ein großes Dankeschön an Suzuki, hier auf der Rennstrecke und auch im Werk in Hamamatsu - dafür, dass ihr das Motorrad immer schneller und besser gemacht habt, damit wir in dieser Position sein können!"

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