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2. Podestplatz für Kristoffersson beim #HockenheimRX

May 082017

Es wäre einfach nicht das erste Viertel einer frischen World RX Saison ohne einen Besuch beim legendären Hockenheimring für die ultimative Schotterpiste trifft auf Asphalt Event. Das dritte Jahr in Folge findet die FIA World Rallycross Meisterschaft präsentiert von Monster Energy in West-Deutschland statt, mit der Haupt-Sponsorenmarke des Motorsport-Chaos, neben der deutschen Touring Car Meisterschaft (DTM).

Nach intensiven drei Tagen auf dem Track in denen sie im Schatten des bekannten Sachs Kurve Stadions Vollgas gegeben haben, ist PSRX Volkswagen Team Schweden’s Johan Kristoffersson als der beste M-Kralle Fahrer – mit seinem 2.Platz- hervorgetreten. Zwischen Peugeot’s Timmy Hansen als Dritter und dem aktuellen Serien-Champion, Punkteführer und #HockenheimRX Gewinner Mattias Ekström.  

Eine Achterbahnfahrt beschreibt nicht ansatzweise das Wochenende, das Hoonigan Racing Division in Deutschland aushalten mussten. Obwohl sie in hervorragender Form waren, sowohl Ken Block als auch Andreas Bakkerud holten individuelle Top-10 Platzierungen in den Qualifikationsrennen; schaffte es nur einer der Ford Focus RS RX’s ins Halbfinale. Im Rollentausch, erzielte Head Hoonigan Ken Block solide Endplatzierungen – unter anderem Vierter in Q2 – um einen Platz im zweiten Halbfinale zu sichern, während Andreas aus den Sonntagsrennen ausgeschlossen wurde mit einem 14. Platz gesamt.

 

Scheinbar konnte Ken Grip an Stellen finden, an denen es andere nicht konnten, schaffte Ken eine schnelle Flucht vor Timmy Hansen, Timur Timerzyanov und Timo Scheider. Er battlete sich stark mit Topi Heikkinen, und schaffte es, seine Rivalen fernzuhalten. Von der Haupttribüne aus sah es so aus als würde Block definitiv einen Platz im Hauptfinale ergattern. Allerdings wurde Ken beim Eintritt in die sechste Kurve von hinten von Timo Scheider eingefangen und in eine Rotation versetzt und aus dem Kampf geschleudert. Es war auf jeden Fall ein schwieriges Ende an einem Wochenende, das für Block die Wiederholung seines dritten Platzes in Hockenheim 2016 hätte sein können.

 

Beide, Ken und Andreas, zusammen mit allen World RX Crews, werden nicht lange auf ihre nächste Chance warten müssen, um um die Silberware zu kämpfen, während Runde vier der Meisterschaft – in Mettet, Belgien – sich schon am 13. Und 14. Mai auf dem Horizont erstreckt. In der Zwischenzeit scroll durch die exklusiven Reaktionen unserer Athleten. Die ganzen Ergebnisse von 2016 World RX Deutschland sind hier erhältlich.

“PSRX Volkswagen Schweden hat einen tollen Job gemacht dieses Wochenende. Dieses Team ist noch sehr neu – vergesst nicht, dass wir erst vor ein paar Monaten angefangen haben – aber in Runde eins war das Team 4te im Finale, letztes Mal waren wir Dritte, dieses Mal Zweite... In Belgien werden wir diesen Lauf fortsetzen und hoffentlich den ersten Platz erreichen! Petter hatte es schwer, aber für mich waren die Dinge relative geradlinig. Das Polo GTI Supercar zeigt fantastische Geschwindigkeit, aber wir hatten einen wirklich harten Typen als Gegner im Finale. Ich habe größten Respekt für Mattias [Ekström]. Er ist sechs wirklich starke und fehlerfreie Runden im letzten Rennen gefahren. Die große Sache für mich, Petter und das Team ist, was wir im Team-Wettbewerb machen; 17 Punkte ist sehr sehr eindrucksvoll für dieses neue Team. Wir lernen noch und entwickeln uns und werden schneller. Aber dieses Wochenende haben wir gezeigt, wie man als Team zusammenarbeitet. Ich bin stolz, Teil von PSRX Volkswagen Schweden zu sein.”

“Der erste Teil der Qualifikation war wirklich hart, aber das ist der Punkt an dem man dranbleiben muss. Ich bin jetzt ehrlich; Es war absolut angsteinflößend als ich von einem anderen Auto in Q2 gerammt wurde. Ich hatte ein paar Unfälle in meiner Karriere, aber dieses hier hat mir echt Angst gemacht. Als ich aus diesem Rennen kam, wusste ich nicht was passieren würde. Als Team waren wir ein bisschen in der Krise. Wir kamen zusammen und haben über die technische und sportliche Seite des Vorfalls geredet und darüber, was wir dachten erreichen zu können mit dem restlichen Wochenende. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als wäre das Erreichen des Finales schon unmöglich. Aber ich möchte kein anderes Team um mich herum haben in Zeiten wie diesen. PSRX Volkswagen Schweden hat an diesem Wochenende gezeigt, worum es geht. Wie haben all unsere Erfahrung genutzt; Wissen, Stärke und Wille, um dieses Wochenende wieder zusammen zu setzen. Und es hat funktioniert. Es ins Finale zu schaffen, war für mich so als würden wir gewinnen. Das war wirklich unglaublich.”

“Ein wirklich anstrengendes Wochenende, ehrlich gesagt. Im Halbfinale musste ich den absolut bestmöglichen Start hinlegen, um in der richtigen Trackposition für die erste Kurve zu sein – und genau das tat ich. Als ich auf die Sachs Kurve zufuhr war ich genau da, wo ich sein musste und war insgesamt Dritter. In der dritten Kurve wurde ich von hinten relativ viel angefahren und ich tat mein Bestes, um mich zu verteidigen. Aber in Kurve sechs wurde ich komplett zur Seite gepusht und in die Reifen gedrückt. Dadurch habe ich zu viel Zeit verloren und konnte das Ergebnis leider nicht retten. Ich hatte den Start, die Position aber die Jungs hinter mir wollten nicht, dass ich auch das Ende erreiche! Das ist Rallycross, und Rennen, aber ich bin nicht froh über diesen Moment! Der Track hier in Deutschland passt zu unserem Auto und meinem Fahrstil sehr gut – wir haben sogar die Zeiten von letztem Jahr verbessert, da kamen wir noch auf einen Podestplatz. Alles in Allem war er toll im Halbfinale zu sein, es ist nur nicht das Endresultat, das wir hätten haben sollen. Ich freue mich jetzt auf Belgien. Wir haben hier einen kleinen Vorsaision-Test, also werde ich so schnell wie möglich fahren. Das wird super werden!”

“Ich war so aufgeregt, her zu kommen und hier zu fahren – der Track macht einfach so viel Spaß. Es ist schwer, zu überholen und die Startlinie ist sehr rutschig, was es schwer macht, den Start richtig hinzulegen. Offensichtlich hatte ich nicht die Geschwindigkeit dieses Wochenende. Schnell in der Übung, aber in der Realität bringt die Übung gar nichts. In den Heats hatte ich mit meiner Haftung zu kämpfen; Ich glaube ich habe mich bei der Ausstattung vertan. Ich hatte auch etwas Pech mit dem Unfall in Q2. –Ich will niemand anderem die Schuld geben, ich bin realistisch und sehe, dass ich dieses Wochenende einfach nicht die Geschwindigkeit hatte. Ich denke ich habe einfach keinen ausreichend guten Job gemacht dieses Wochenende. Jetzt habe ich noch eine Woche bis Belgien und wir müssen alles analysieren, was wir können und sehen, was wir tun können. Wir müssen daran arbeiten, konsistenter in unserer Performance zu sein. Ich freue mich, wieder im Auto zu sitzen in Mettet.”

“Es war ein schwieriges Event hier in Deutschland. Wir haben uns bei der Ausstattung zu Beginn des Wochenendes vertan, was bedeutete, dass ich nicht die komplette Übungszeit im Auto zur Verfügung hatte. Danach waren wir in Q1 nur dabei, mit der Rennstrecke klarzukommen; Es war mein erstes Mal hier in Hockenheim, also konzentrierte ich mich darauf, langsam den Speed aufzubauen. Ich wurde in Q2 wirklich hart getroffen, was den hinteren Teil meines Autos wirklich beschädigte und sich auf eine der hinteren Bremsen auswirkte und mich eine Menge Zeit kostete. Der zweite Tag war allerdings ein großer Fortschritt und Q3 und Q4 liefen deutlich besser. Ehrlich, ich kam sehr gut rein und genoss das Gefühl des Tracks zum ersten Mal an diesem Wochenende. Wir fanden ein Problem mit dem Motor in Q3, also werden wir jetzt alles dafür tun, so viel zu verbessern wie möglich vor dem nächsten Wochenende in Mettet. Es war ein anstrengender Start in die neue Saison – aber wir wussten dass das alles in Vorbereitung auf 2018 sein würde. Natürlich bin ich als professioneller Fahrer frustriert, wenn die Dinge falsch laufen aber ich sehe eine bessere Zukunft und bin sehr froh darüber, super Unterstützung zu erhalten und ein tolles Team um mich zu haben!”

 

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