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This Way In: Vorschau auf den Lexus Trestles Pro 2026

Veröffentlicht auf:: 10.09.2026

Der Lexus Trestles Pro 2026 markiert den letzten Stopp der regulären WSL-Saison. Die Monster Energy Athletinnen und Athleten kämpfen um wichtige Ranglistenpunkte, die Qualifikation für die Playoffs und das nötige Momentum, bevor die Championship Tour an Kaliforniens legendären Lower Trestles Halt macht.

Etwa zwanzig Gehminuten südlich von San Clemente, Kalifornien, führt ein Schotterweg unter der Interstate 5 hindurch bis zum San Mateo Creek. Dort formen die ins Meer gespülten Kieselsteine einen Surfspot, der dem Surfen am nächsten kommt, was ein Skatepark für Skateboarder ist. Lower Trestles ist ein A-Frame-Break, der Südschwell in perfekt geformte Rampen verwandelt. Die Welle ist fehlerverzeihend genug, um neue Manöver auszuprobieren, und lang genug, um dieselbe Linie gleich mehrmals hintereinander zu perfektionieren.

Es ist eine spielerische Welle ohne große Barrels und ohne großes Risiko. Genau deshalb schafft Lowers gleiche Bedingungen für alle: Wer aktuell am besten surft, gewinnt. Das ist auch der Grund, warum die Tour immer wieder hierher zurückkehrt und warum San Clemente heute die wohl höchste Dichte an Profi-Surftalenten weltweit beherbergt.

Der Lexus Trestles Pro 2026 findet vom 11. bis 20. September statt. Unterstützt das Monster Team auf worldsurfleague.com!

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Monster Energy Athleten im Fokus

Gabriel Medina: Nach Platz zwei in Fiji hat sich Medina auf Rang vier der Weltrangliste vorgeschoben. Mit diesem Rückenwind reist er nach San Clemente und dürfte für die Konkurrenz eine ernsthafte Bedrohung darstellen.

Yago Dora: Er gewann hier im vergangenen Jahr und holte sich anschließend den Weltmeistertitel. Die Kombination aus Rail-Surfing und Airs, die Lowers ermöglicht, passt perfekt zu Yagos Stärken.

Ethan Ewing: Wenn die Judges dynamisches Rail-Surfing höher bewerten als Air-Manöver, ist Ethan der Mann, den es zu schlagen gilt. Lowers bietet nahezu ausschließlich offene Wellenflächen und kaum jemand nutzt diese besser als er.

Filipe Toledo: Aktuell auf Rang 21 und damit gefährlich nahe an der Cut-Linie auf Platz 22. Gleichzeitig surft er in seiner Wahlheimat und hat in Trestles bereits dreimal gewonnen. Gute Voraussetzungen für eine starke Performance.

Crosby Colapinto: Seine Herausforderung in Lowers liegt weder im Können noch in der Ortskenntnis. Der Druck entsteht durch die hohen Erwartungen, denn er ist hier aufgewachsen.

Seth Moniz: Sein erster CT-Sieg in Teahupo'o scheint etwas in ihm ausgelöst zu haben. Lowers stellt eine völlig andere Aufgabe dar: weniger Risiko, dafür maximale Präzision. Selbstvertrauen kann jedoch einen langen Weg gehen.

Al Cleland Jr.: Die Zeit für seine Requalifikation wird knapp. Jetzt ist der Moment gekommen, seine Weiterentwicklung in Lowers unter Beweis zu stellen.

Joel Vaughan: Einer der dynamischsten und aufregendsten Surfer auf Tour. Lowers bietet die perfekte Bühne, um genau das zu zeigen.

Bettylou Sakura Johnson: Die Titelverteidigerin des Events liegt aktuell über der Cut-Linie und hat die Postseason fest im Blick. Gegen sie zu wetten, wäre keine gute Idee.

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Drei Fragen vor dem Event

Wie sieht die Prognose aus?

Vielversprechend, wenn auch eher moderat. Erwartet werden kleine bis mittelgroße Südschwelle. Zudem besteht die Chance, dass sich während des Eventfensters ein tropisches Wettersystem vor Mexiko entwickelt. Doch große Wellen waren in Lowers nie Voraussetzung für einen spannenden Wettbewerb.

Warum ist Trestles dieses Jahr besonders wichtig?

Der Stopp in Abu Dhabi wurde abgesagt, wodurch Trestles nun das letzte Event der regulären Saison ist. Direkt danach erfolgt der Cut: Die besten 22 Männer und 14 Frauen bleiben im Rennen, während für alle anderen die Saison bis Pipe pausiert.

Entscheidet Lowers nicht normalerweise den Weltmeistertitel?

Früher ja. Als Austragungsort der WSL Finals von 2021 bis 2024 wurden hier vier Weltmeister in Folge gekrönt. Heute ist Trestles der neunte Tour-Stopp, während die Titelentscheidung nun in Pipeline auf Hawaii fällt.