


VOLLES RISIKO BEI EINER WILDEN ISLE OF MAN TT 2026
Dunlop knackt weitere Rekorde, Hickman holt drei Podestplätze, McGuinness feiert 30 Jahre – und Monster Energy bringt die Insel zum Beben
Die Isle of Man TT 2026 lieferte alles, was den Mountain Course zum anspruchsvollsten Straßenrennen der Welt macht: Geschwindigkeit. Druck. Ungewissheit. Emotionen. Ein wetterbedingt durcheinandergewürfelter Zeitplan stellte Fahrer, Teams und Fans über zwei herausfordernde Wochen hinweg auf die Probe – doch einmal mehr schrieb die TT genau jene Geschichten, die sie im Motorsport einzigartig machen.
Auf der Strecke unterstrichen unsere Athleten Michael Dunlop, Peter Hickman und John McGuinness erneut, warum sie zu den prägenden Figuren der modernen TT‑Geschichte zählen. Gleichzeitig war das Fehlen von Davey Todd im gesamten Fahrerlager spürbar, nachdem der amtierende Senior‑TT‑Sieger aus medizinischen Gründen nicht startberechtigt war.
Abseits der Strecke sorgten wir mit einer der bislang größten Fan‑Aktivierungen für ordentlich Stimmung: Eiskalte Dosen, Produkt‑Samplings, Tattoo‑Artists, Barbiere, eine Wheel‑Change‑Challenge und nonstop Energie in der Nobles Park Fan Zone hielten die Fans durchgehend auf Betriebstemperatur.

Dunlop baut seine Legende weiter aus
Michael Dunlop ging bereits als erfolgreichster Fahrer der TT‑Geschichte in die TT 2026.
Der Fahrer aus Ballymoney war in den Monster Energy Supersport‑TT‑Rennen nicht zu schlagen und gewann beide Läufe auf seiner Ducati Panigale V2. Rennen 1 entschied Dunlop mit mehr als 24 Sekunden Vorsprung auf Dean Harrison für sich, bevor er in Rennen 2 einen weiteren souveränen Sieg feierte – diesmal vor Harrison und Peter Hickman.
Auch in der Carole Nash Sportbike TT dominierte Dunlop: Auf seiner Paton S1‑R‑650 holte er den Sieg und fuhr mit 124,530 mph die schnellste Runde des Rennens.
In den großen Klassen blieb Dunlop ebenfalls voll im Geschehen und belegte Platz drei in der RST Superbike TT sowie Rang fünf in der verkürzten Milwaukee Senior TT. Eine weitere herausragende Woche – und erneut der Beweis, dass kein Fahrer auf dem Mountain Course über mehr Klassen hinweg eine größere Bedrohung darstellt.

Hickman zurück auf dem Podium
Peter Hickmans Rückkehr auf die Isle of Man war eine der größten Geschichten der TT 2026 – und der Monster BMW Motorrad Fahrer lieferte eine eindrucksvolle Rennwoche ab.
Hickman wurde Zweiter sowohl in der RST Superbike TT als auch in der Milwaukee Senior TT und stand damit in beiden großen Prestige‑Rennen wieder auf dem Podium. Zusätzlich holte er jeweils Platz drei in den beiden Monster Energy Supersport‑TT‑Rennen sowie Rang vier in der Sportbike TT.
In einer schwierigen und sich ständig verändernden TT überzeugten Hickmans Konstanz, Geschwindigkeit und mentale Stärke. Nach seinem verletzungsbedingten Ausfall im Vorjahr war er sofort wieder Teil der absoluten Spitze.

McGuinness feiert 30 Jahre am Mountain
John McGuinness’ 30‑jähriges TT‑Jubiläum zählte zu den emotionalen Höhepunkten der zwei Rennwochen.
Der 23‑fache TT‑Sieger rollte erneut die Glencrutchery Road hinunter – als eine der beliebtesten Figuren des Straßenrennsports – und zeigte weiterhin jenes Tempo und jene Entschlossenheit, die ihn zur Legende gemacht haben.
McGuinness belegte Platz fünf in der RST Superbike TT, ein herausragendes Ergebnis in seinem Jubiläumsjahr, und folgte diesem mit Rang elf in der Senior TT. Drei Jahrzehnte nach seinem Debüt ist das „Morecambe Missile“ nach wie vor ein fester Bestandteil der DNA der TT.

Todds Fehlen deutlich spürbar
Davey Todd reiste als einer der großen Favoriten zur TT 2026 an, doch der amtierende Senior‑TT‑Sieger wurde aus medizinischen Gründen für nicht startfähig erklärt.
Ein herber Verlust für die Veranstaltung und für unser Road‑Racing‑Line‑up. Todd ist zu einer der prägenden Figuren der neuen TT‑Generation geworden. Auch wenn er nicht antreten konnte, blieb seine Präsenz ein wichtiger Teil der TT‑Geschichte im Fahrerlager – unter anderem als Live‑Kommentator am Mikrofon.

Energie in der Fan Zone
Abseits der Rennen lieferten wir eine der größten Aktivierungen des gesamten Events.
Die Monster Energy Fan Zone wurde während der gesamten TT‑Fortnight zu einem absoluten Pflichtstopp. Tausende Fans holten sich eiskalte Dosen, checkten Giveaways, Tattoos und Barber‑Sessions aus oder stellten sich der Wheel‑Change‑Challenge, bei der sie gegen die Uhr das Hinterrad eines Superbikes wechseln mussten.

James Chawke gewinnt den Monster Energy People’s Challenger Award
Auch die breite Fahrerlager‑Community wurde bei der TT 2026 gefeiert – mit dem Monster Energy People’s Challenger Award.
Der Publikumspreis ging 2026 an James Chawke, der sich gegen Jonathan Perry, Baz Furber und Timothée Monot durchsetzte.
Chawke trat in den Solo‑Klassen an und absolvierte eine weitere entschlossene TT‑Kampagne, darunter Platz 27 in der RST Superbike TT, Rang 28 in beiden Supersport‑Rennen sowie Platz 22 in der Sportbike TT. Der Award zeichnet Fahrer aus, die Entschlossenheit, Einsatz und den Geist der TT verkörpern – und macht Chawke zu einem absolut verdienten Gewinner.

Bis nächstes Jahr
Die TT 2026 war schwierig, von Unterbrechungen geprägt und stark wetterbeeinflusst. Aber sie war auch unvergesslich.
Dunlop fügte seiner unglaublichen TT‑Bilanz weitere Siege hinzu. Hickman kehrte aufs Podium zurück. McGuinness feierte 30 Jahre auf dem Mountain Course. Todds Fehlen erinnerte alle daran, wie schmal die Grenzen sind.
Eine weitere Zwei‑Wochen‑Vollgas‑Session auf der Insel – und wir sind bereit, wenn der Mountain Course 2027 wieder ruft.




