


This Way In: Die Monster Energy Vorschau auf die MEO Rip Curl Pro Portugal 2026
Die WSL-Postseason startet in Supertubos. Vom amtierenden Event-Sieger Yago Dora bis zu den Titelanwärtern Gabriel Medina und Ethan Ewing: Die Monster Energy Surfer sind bereit für Portugals weltberühmte Wellen.
Location, Location, Location
Peniche war einst eine Insel, bis das Meer die Lücke mit Sand füllte und sie mit dem Festland verband. Seitdem lebt die Stadt vom Atlantik. Zuerst vom Fischfang, vor allem Sardinen. Später vom Surfen.
Supertubos erstreckt sich entlang der Südseite der ehemaligen Insel: ein offener Strand mit ständig wechselnden Sandbänken, der dem Swell des Nordatlantiks voll ausgesetzt ist. Trifft dieser auf das flache Wasser, entstehen extrem schnelle Wellen. Früher galt der Spot deshalb hauptsächlich als Bodyboard-Welle und wurde kaum gesurft.
Heute ist Supertubos ein fester Bestandteil der Tour und die Athleten freuen sich auf die dynamischen Bedingungen, die jederzeit alles bieten können, von 2-Punkte- bis zu 10-Punkte-Rides. Zum ersten Mal seit 2019 findet der Tour-Stopp wieder im Oktober statt, und damit zur absoluten Prime Time. Willkommen in der Postseason.
Die MEO Rip Curl Pro Portugal 2026 presented by Corona Cero findet vom 16. bis 25. Oktober statt. Unterstützt die Monster Crew auf worldsurfleague.com!

Monster Threats
Yago Dora: Titelverteidiger in Portugal, amtierender Weltmeister und aktuelle Nummer 1 der Welt. Er bezeichnet Portugal als seine zweite Heimat und surft aktuell so, als würde ihm der Spot gehören.
Gabriel Medina: Supertubos belohnt Surfer, die sich von Heat zu Heat sowohl in anspruchsvollen Tubes als auch auf offenen Walls behaupten können. Medina gewann hier bereits 2017. Und er kann es wieder schaffen.
Ethan Ewing: 2024 stand er hier im Finale, im vergangenen Jahr erreichte er das Halbfinale. Ethan hat Supertubos still und heimlich zu einem seiner stärksten Tour-Stopps gemacht. Die geschmeidigen Herbstbedingungen dürften seinem präzisen Rail-Surfing entgegenkommen.
Filipe Toledo: Aktuell die Nummer 21 der Welt. Sicher nicht die Position, auf der ihn zu Saisonbeginn viele erwartet hätten. Umso größer ist sein Hunger, zurück aufs Podium zu kommen und zu zeigen, dass er noch immer einer der schnellsten Surfer der Tour ist.
Seth Moniz: Viele erwarten von Seth vor allem an Spots wie Teahupo’o starke Leistungen. Dabei wird oft vergessen, dass er auch in der Luft einiges draufhat. Vielleicht zeigt er genau das an Portugals bekanntestem Beachbreak.
Bettylou Sakura Johnson: In der Postseason angekommen, will Bettylou in Portugal weiter Momentum aufbauen und die Saison anschließend stark in Pipeline beenden, wo sie sich besonders wohlfühlt.

Drei Fragen
Wie sieht die Vorhersage aus?
Zum Start vielversprechend. An den ersten beiden Tagen werden saubere, brust- bis kopfhohe Wellen erwartet, bevor der Swell etwas nachlässt. Für die Mitte des Event-Zeitraums deutet sich erneut etwas Solides an. Und in Supertubos reicht oft schon eine kleine Andeutung aus.
Was ist die Postseason?
Das neue Saisonfinale. Nach der Absage von Abu Dhabi macht Portugal den Auftakt. Die besten 22 Männer und 14 Frauen haben den Cut geschafft, dazu kommen jeweils zwei Wildcards. Ab jetzt heißt es in jeder Runde: gewinnen oder ausscheiden. Danach geht es weiter nach Cloud 9 auf den Philippinen, bevor das komplette Feld in Pipeline wieder zusammenkommt. Dort zählen die Punkte anderthalbfach.
Wie steht das Monster Team im Titelrennen da?
Yago trägt das gelbe Leader-Jersey und liegt 2.765 Punkte vor Leo Fioravanti. Gabe liegt auf Rang fünf, Ethan auf Rang acht. Da in Pipeline 15.000 Punkte vergeben werden, ist kein Vorsprung sicher und für alle Titelanwärter noch alles möglich.
Änderungen: Ich habe nicht Wort für Wort übersetzt, sondern den Text sprachlich natürlicher für eine deutschsprachige Monster-Energy-Webstory formuliert. Surf-Begriffe wie Swell, Heat, Rail-Surfing, Beachbreak und Pipeline habe ich bewusst beibehalten, da sie im Surf-Kontext geläufiger und authentischer wirken.



