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This Way In: Vorschau auf den Fiji Pro 2026

Veröffentlicht auf:: 24.08.2026

Die WSL Championship Tour kehrt nach Cloudbreak zurück, um den ersten vollständigen Fiji Pro seit 2017 auszutragen. Monster-Energy-Athleten wie Gabriel Medina, Yago Dora, Ethan Ewing und Bettylou Sakura Johnson wollen eine der ikonischsten Wellen der Welt für sich nutzen.

Location, Location, Location

Cloudbreak liegt etwa eine Meile vor der Insel Tavarua im offenen Pazifik. Kein Strand, keine Küste, nur das türkis-blaue Wasser Fidschis, ein paar Boote und ein Wertungsturm. Dünungen aus dem Südlichen Ozean treffen hier ungehindert auf ein flaches Korallenriff und erzeugen eine linke Welle, die weithin als eine der besten der Welt gilt. Vom äußeren Bereich bis zur „Shish Kebabs“-Sektion im Inneren ist dies die Welle, an der sich die World Tour seit jeher misst. Dennoch wurde hier seit 2017 kein vollständiges Championship-Tour-Starterfeld mehr ausgetragen.

Zwar fand hier im vergangenen September das Finale der Final 5 statt, bei dem Yago Dora seinen Weltmeistertitel gewann, doch zehn Surfer an einem einzigen Tag sind nicht dasselbe wie ein Feld von 48 Athleten mit Waiting Period und festem Wettkampfplan. Neun Jahre sind eine lange Zeit, um eine Welle dieses Kalibers aus dem Kalender zu streichen. Entsprechend groß ist die Begeisterung bei Surfern und Fans über ihre Rückkehr.

Der Fiji Pro 2026 presented by Corona Cero findet vom 25. August bis 4. September statt. Unterstützt das Monster-Team auf worldsurfleague.com!

Monster-Favoriten

Gabriel Medina: Er hat bereits zwei Wettbewerbe in Cloudbreak gewonnen und eine Heat-Siegquote von über 70 Prozent. Er ist der Mann, den es zu schlagen gilt.

Yago Dora: Er gewann im September auf genau diesem Riff den Weltmeistertitel. Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Seth Moniz: Nach seinem ersten CT-Sieg in Teahupo'o freut sich Seth auf eine weitere kraftvolle linke Reefbreak-Welle und strebt den nächsten Erfolg in Serie an.

Ethan Ewing: Der beste Rail-Surfer der Tour trifft auf eine Wellenwand, die sich über rund 300 Meter erstreckt. Ethan wird Linien finden, die sonst niemand sieht.

Filipe Toledo: Die offenen Wellenflächen von Cloudbreak geben Filipe genügend Raum, zwischen den Barrels seine Stärken auszuspielen.

Crosby Colapinto: Seine Vorbereitungsvideos wirken geradezu spektakulär. An Einsatzbereitschaft hat es Crosby noch nie gefehlt.

Al Cleland Jr.: Mit einem Selbstvertrauen und Stil, die an Bruce Irons erinnern, sowie einem immer besseren Wettkampfverständnis könnte Al in „Cloudy“ für Überraschungen sorgen.

Joel Vaughan: In Runde 2 trifft er auf Medina. Sollte ihm gegen Gabe ein Sieg gelingen, könnte für ihn alles möglich sein.

Bettylou Sakura Johnson: Aktuell auf Rang 13 und auf ein starkes Ergebnis angewiesen. Glücklicherweise stammt sie aus Hawaii und ist mit anspruchsvollen Bedingungen aufgewachsen. An diesem Spot wird das vom Gesprächsthema zum echten Vorteil.

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Drei Fragen

Wie sieht die Prognose aus? 

Gut. Ein Süd-Südwest-Grundwellensystem erreicht den Spot spät am ersten Wettkampftag und baut sich über den zweiten Tag weiter auf. Der Höhepunkt wird bei etwa sechs Fuß erwartet, gefolgt von weiteren Schüben im Bereich von vier bis sechs Fuß. Die Passatwinde scheinen beherrschbar zu bleiben, und die Wellen sollten während des gesamten Zeitfensters nicht unter Kopfhöhe fallen.

Wer sind die lokalen Wildcards? 

Teo Degei gewann die Trials der Männer, während Tea Kurop die Trials der Frauen für sich entschied. Damit wird sie die erste fidschianische Surferin sein, die bei einem CT-Event antritt.

Wie stehen die Chancen des Monster-Teams im Titelrennen? 

Durchaus gut. Yago, Gabe und Ethan liegen aktuell auf den Plätzen drei, fünf und sechs der Rangliste und gewinnen zunehmend an Momentum.